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Kinder- und Jugendhäuser


„Future“ Auma-Weidatal

Ein Ort zum
Lernen und Entfalten

AWO

Im Kinder- und Jugendhaus, Am Sophienbad 9 in Auma-Weidatal können bis zu sieben Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen, die aus Fachkliniken der Kinder- und Jugendpsychiatrie entlassen werden und aus diagnostisch-therapeutischen Gründen nicht direkt ins Elternhaus entlassen werden können nach § 35a SGB VIII im Alter von 7 bis 18 Jahre, im Einzelfall darunter bzw. darüber hinaus, gemeinsam leben.

Die Form des Wohnhauses bietet eine geborgene Umgebung. Jeder Klient erhält ein Einzelzimmer. Wohn- und Essraum sind großzügig gestaltet. Räume für Spiel, Entspannung und therapeutische Maßnahmen sind vorhanden. Eine Terrasse trägt zu sinnlichen und freudigen Anlässen (z.B. Geburtstagsfeier) und zu einem harmonischen Gruppenleben (z.B. Grillfeste) bei. Eine kleine Sauna dient zur Entspannung, Stärkung des Immunsystems, Ruhe, Besinnung, Kommunikation zur gesamten gesundheitlichen Förderung. Die waldreiche Umgebung lädt zum Spaziergang und anderen abenteuerlichen Unternehmungen ein. Der Bewegungsdrang kann auf dem Sportgelände, in der Turnhalle, im Fitnessraum u.a. öffentlichen Möglichkeiten ausgelebt werden.

Die Wohngruppe soll Beziehungsangebot und Lebensraum bieten, wo die Möglichkeiten des sozialen Lernens und einer angemessenen Selbständigkeit und Eigenverantwortung gewährleistet sind, aber auch bessere Vergangenheits- wie Alltagsbewältigung durch Begleitung therapeutischer Hilfen erprobt werden können.

Zunächst besteht die Aufgabe darin, eine drohende seelische Behinderung zu verhüten oder eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu mildern oder zu beseitigen. Dann geht es darum, die Entwicklung zu fördern und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sowie eine möglichst selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen oder zu erleichtern. Und schließlich geht es auch darum, Benachteiligungen auf Grund der Behinderung entgegen zu wirken.

Psychologisch-therapeutische Betreuung und Behandlung

Die methodische Orientierung im Bereich Therapie ist grundsätzlich einem empirisch-wissenschaftlichen Ansatz verpflichtet und integriert alle Elemente aus dem Bereich der Verhaltenstherapie mit kognitiven und handlungsorientierten Ansätzen.

Therapeutische Leistungen dieser Art werden durch externe Psychologen eingelöst. Sie basieren auf einer systematischen Therapieplanung jeder einzelnen Sitzung, werden kontinuierlich dokumentiert und evaluiert. Sie bedienen sich gezielter, erprobter Verfahren, die sich am jeweiligen Störungsbild orientieren.

Die Verflechtung von Pädagogik und Therapie ist konzeptionell auch im Rahmen gemeinsamer Dienstbesprechungen und der grundsätzlichen Transparenz der therapeutischen Strategien gegenüber der Pädagogik eingelöst.

Die gemeinsamen therapeutischen Leistungen müssen darüber hinaus in enger Abstimmung mit dem medizinischen Bereich durchgeführt werden. Dabei geht es um die Frage einer eventuellen notwendigen Medikation, der Durchführung von Ausschlussdiagnostik (um organische Ursachen auszuschließen) sowie der ergänzenden, auch somatisch orientierten, allgemein – medizinischer und/oder medikamentöser Behandlung.

Ausstattung
  • 7 Plätze in einem Wohnhaus über drei Etagen

Leistung

Sozialpädagogische-therapeutische Intensivbetreuung (STIB) von Kindern und Jugendlichen mit seelischer Behinderung gem. § 35 a SGB VIII

Entgelt für Regelleistungen

170,46 € pro Platz und Betreuungstag

Ansprechpartner
Kontakt

Kinder- und Jugendhaus Auma
Am Sophienbad 9
07955 Auma-Weidatal

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